Wärmedämmverbundsystem


Wärmedämmverbundsysteme sind seit Jahrzehnten, bis heute und in Zukunft eine der effizientesten baulichen Maßnahmen in der energetischen Sanierung von Gebäuden sowie von Neubauten. Der Wärmeverlust eines Gebäudes durch die Aussenwand kann durch Fassadendämmungen stark reduziert werden.

Bei der Planung eines WDVS muß der konstruktive Aufbau (Schichtdicken) beachtet werden um die Anschlüsse an angrenzende Bauteile richtig dimensionieren zu können (z. B. Dachüberstände, Fensterbänke, Leibungen).

1. Untergrund/Wandbaustoff

Vorhandene Altbeschichtungen (Putze, Anstriche, Fliesen o. ä.) können überdeckt werden. Sie gelten bei der zusätzlichen Dübelung nicht als Verankerungsgrund.

2. Kleberschicht

Gemäß Zulassung sind bei geklebten und gedübelten Systemen zum Zweck des Untergrund-Toleranzausgleiches Kleberdicken bis 2 cm zulässig

3. Dämmschicht

Die Bemessung der Dicke ist abhängig von den Wärmeschutzanforderungen

4. Armierung mit Gewebe

Die sogenannte "Normalschicht" mit mineralischen Mörteln beträgt ca. 3-4 mm.

5. Putz

Der Putzkann als Strukturputz, plan gefilzter Oberputz, Edelkratzputz oder als Flachblender aufgebracht werden.

 

Für die energetische Sanierung ihres Gebäudes z. B. Schichtdicke des Dämmstoffes sowie konstruktiven bzw. baulichen veränderungen Ihres Objektes beraten wir Sie gerne individuell!

1. Wand

2. Klebeschicht

3. Dämmplatte

4. Armierung mit Gewebe

5. Putz

wdvs_aufbau